Automatik Zwischenringe für Makrofotografie

Der Einstieg in die Makrofotografie muss nicht teuer sein. Zwischenringe werden einfach zwischen Kamera und einem vorhandenen Objektiv geschraubt und schon sieht man die Welt mit ganz anderen Augen – und das schon für unter 30 Euro.

Zwischenringe für Makrofotografie

Schon immer habe ich mich für die Makrofotografie interessiert. Kleine Dinge ganz groß abzubilden übte immer einen gewissen Reiz auf mich aus. Nur leider sind gute Makroobjektive nicht wirklich billig. Da ich auch nicht wusste, ob ich wirklich Spass daran haben würde, scheute ich die Ausgaben für ein echtes Makro. Es musste, wie so oft, eine praktikable Zwischenlösung her.

Die abgebildeten Zwischenringe kosteten nur ein Bruchteil eines echten Makroobjektivs (hier geht’s zum Angebot bei Amazon: Automatik Zwischenringe 3-teilig 31mm, 21mm & 13mm für Makrofotographie passend zu Canon EF / EF-S), ich hatte damals knapp 26 Euro bezahlt. Die Ringe sind kombinierbar. Je mehr Ringe ich hintereinander zwischen Kamera und Objektiv “schraube”, desto größer wird das Objekt auf meinem Foto. Bevor man passable Ergebnisse erzielt, muss man allerdings ein wenig üben. Verwendet man eine Festbrennweite, so wie ich das anfangs getan habe, ist es nicht ganz einfach, das Objekt scharf zu stellen. Auf die Automatik sollte man gleich verzichten, also abschalten. Scharf gestellt wird einfach dadurch, dass man sich dem Objekt nähert oder wieder weiter weg bewegt, bis es scharf ist. Nimmt man statt einer Festbrennweite ein Zoom-Objektiv (z.B. Canon EF 24-105mm 1:4 L), kann man mit dem Zoom scharf stellen, das empfand ich als etwas einfacher.

 

Besonders schwer, wenn nicht unmöglich, ist es zum Beispiel Blumen zu fotografieren, wenn es dann auch noch windig ist. Bei sehr gutem Licht und kurzer Verschlusszeit kann man aber gute Resultate erzielen. Die Digitalfotografie macht es möglich. Einfach mehrere Bilder hintereinander machen und nachher die unscharfen löschen. Besser ist es aber, in einer Windstillen Umgebung und und mit Stativ zu arbeiten.

Auf jeden Fall macht es richtig Spass, kleine Dinge mal ganz groß abzubilden. Manchmal war ich auch erstaunt, was man auf den Bildern alles sehen konnte. Da waren Details, die mir vorher noch nie aufgefallen waren. Man bekommt, wenn man sich eine Weile mit der Makrofotografie beschäftigt, sicher einen neuen Blick für viele Dinge.

Wer die Kosten für die Anschaffung eines echten Makroobjektivs noch scheut, sich aber dennoch an der Makrofotografie versuchen will, dem seien diese Zwischenringe wärmstens empfohlen. Es macht einfach Spaß damit herumzuexperimentieren und die Ergebnisse können sich bereits nach kurzer Zeit sehen lassen.

Hier eine kleine Auswahl meiner ersten Versuche:

Nhd

Autor: nhd

Es gibt viel zu erleben, wenn man intensiv fotografieren möchte.... Vor vielen Jahren schon hatte ich Spaß an der analogen Fotografie gefunden. Vom Foto schießen über die Filmentwicklung in der heimischen Dunkelkammer bis hin zur Belichtung und Vergrößerung der Bilder hatte ich alles in der Hand. Nach vielen Jahren Pause habe ich mein damaliges Hobby wiederentdeckt und digital fortgesetzt. Nun besteht die Dunkelkammer aus Computer, Monitor und Farbdrucker - wesentlich platzsparender.

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